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Das Wohngebiet für “Experimentelles Bauen”

Die heutige Bauwirtschaft produziert weder günstigen Wohnraum noch ist sie bestrebt einfache und damit kostengünstige Lösungen zu finden die Menschen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.
Stattdessen verkauft sie uns immer neue technische Gimmicks als Lösung und treibt damit die Baukosten in schwindelerregende Höhen. Menschen verschulden sich für Jahrzehnte oder sind als klassische Mieter im System der Umverteilung gefangen statt sich selbst und in Gemeinschaft ein einfaches Haus zu bauen wie es Generationen von Menschen vor uns konnten und praktisch jedes andere Tier auf diesem Planeten seit jeher kann.

Die kreativsten und weitreichensten Ideen in Sachen nachhaltiges Bauen entstehen heute normalerweise weit ab der Städte in strukturschwachen Regionen die den Pionieren dieses neuen Bauens die nötigen Freiheitsräume bieten.
Das hat jedoch zur Folge, daß gerade die Ideen, die schon heute am nächsten dran sind am 2000 Watt Lebensstil kaum Strahlkraft entfalten können, da sie an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

Die Solarsiedlung möchte dem entgegenwirken. Ein Teil der Fläche könnte bewußt neue visionäre Ansätze fördern und ermöglichen. Menschen mit Visionen sollten die Möglichkeit bekommen diese umsetzen zu können, stadtnah und trotzdem ohne den unerträglichen Finanzdruck normaler Konstanzer Flächen. Denn wahre Innovation und Alternativen zum kapitalismusgerechten und spekulationsgetriebenen Bauen können nur entstehen wenn Menschen die Freiheit bekommen die sie brauchen um zu experimentieren und auch mal Fehler zu machen. Verglichen mit den Bausünden die heute landauf und -ab entstehen und mit wahrer Nachhaltigkeit im Großen und Ganzen nichts zu tun haben kann es doch eigentlich nur besser werden.

Trauen wir uns.

Beispiele für innovatives Selberbauen:

Aardehuis.nl – Eine Gemeinschaft baut im holländischen Olst energie- und wasserautarke Häuser aus Naturmaterialien und Zivilisationsabfällen.

Pomali.at – Eine ökologische Siedlung in Niederösterreich mit 29 Wohneinheiten, großzügigen Gemeinschaftsräumen und 10.000m² essbarer Landschaft die nach den Prinzipien der Permakultur gemeinschaftlich bewirtschaftet werden.

Ideen und Fragen zur Siedlung

“Arbeiten und Wohnen”
Das Quartierszentrum
Das Wohngebiet für 'Experimentelles Bauen'
“Die Schule”
Regionale und ökologische Baustoffe
Autofreie Siedlung
Essbare Landschaft
“Infrastruktur und Autarkie”
“Das Dichte Dogma”
Die MiniFarm

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